„Handlungskonzept Demografie bietet wesentliche Anhaltspunkte für die parlamentarische Arbeit!“

Dresden. Im Jahr 2020 werden im Freistaat Sachsen nach aktueller Prognose 400000 Menschen weniger leben als noch 2008. Sachsen ist das erste Bundesland, welches mit einem ressortübergreifenden Handlungskonzept den demografischen Wandel gestalten will. Das hat das Kabinett in der Sitzung vom 27. April 2010 beschlossen. Das Konzept stößt eine gesamtgesellschaftliche Diskussion über die zu treffenden Maßnahmen an. Dabei setzt sich die Staatsregierung klare Ziele in den kommenden 20 Jahren und konzentriert sich auf die Entwicklungsschwerpunkte Wirtschaft, Bildung und Solidarität.
Kristin Schütz, sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag, war Mitglied in der so genannten Enquete-Kommission. Der Sächsische Landtag hat als erstes Landesparlament im November 2004 die Einsetzung einer Expertenkommission beschlossen, die sich mit der demografischen Entwicklung des Freistaates beschäftigen sollte. Die Kommission wurde beauftragt, strategische Ziele zur Gestaltung des demografischen Wandels zu erarbeiten.
„Das Handlungskonzept Demografie bietet wesentliche Anhaltspunkte für die parlamentarische Arbeit. Die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen muss vorangetrieben werden. Dabei spielt die Staatsmodernisierung für die FDP eine wesentliche Rolle. Vor dem Hintergrund der sinkenden Bevölkerungszahl müssen wir den sächsischen Verwaltungsapparat verschlanken“, betont Kristin Schütz.
Handlungskonzept "Den demografischen Wandel gestalten"