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Erwachsene müssen in geschlossenen Gesellschaften Verantwortung für ihre Kinder tragen

Einer Agenturmeldung zufolge kritisiert der Kinderschutzbund die geplante gesetzliche Regelung, das Rauchen in geschlossenen Gesellschaften in Sachsen freizugeben.

Dazu erklärt Kristin Schütz, familienpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

"Die schwarz-gelbe Koalition in Sachsen ist sich einig: Wir müssen so schnell wie möglich die Vorgaben des Verfassungsgerichts umsetzen, das wichtige Regelungen des Gesetzes der Vorgängerregierung gekippt hatte. Dies wollen wir nutzen, um weitere maßvolle Regelungen ins Gesetz zu schreiben. Dazu gehört es auch, geschlossenen Gesellschaften das Recht einzuräumen, selbst darüber zu entscheiden, ob sie rauchen wollen.

Im privaten Rahmen - und dazu gehören geschlossene Gesellschaften - darf jeder selbst entscheiden, ob er raucht oder nicht. Hier können und wollen wir nicht restriktiv eingreifen. Wir vertrauen auf die Vernunft der Erwachsenen, ihre Kinder nicht vollzuqualmen. Hier müssen Gastgeber und Gäste der geschlossenen Gesellschaften Verantwortung übernehmen - so wie sie es auch bei sich zu Hause tun müssen."

30.11.2009