Behinderten Menschen beim Einstieg ins Arbeitsleben helfen

Zum heute im Landtag behandelten CDU/FDP-Antrag "Bessere Integration von Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt" erklärt Kristin Schütz, sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
"Unser Ziel ist es, dass mehr Werkstätten für behinderte Menschen in Sachsen Außenarbeitsplätze vorhalten. Der Koalitionsvertrag von CDU und FDP in Sachsen legt einen Schwerpunkt darauf, Behinderten ein selbstbestimmtes Leben in der Gesellschaft zu ermöglichen. Dazu gehört für uns klar die Verbesserung der selbstbestimmten Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am Arbeitsleben.
Werkstätten für behinderte Menschen haben unter anderem die Aufgabe, den Übergang auf den allgemeinen Arbeitsmarkt durch geeignete Maßnahmen zu fördern. Ausgelagerte Arbeitsplätze, auf denen Menschen mit Behinderungen berufspraktische Fähigkeiten erwerben und ihre sozialen Kompetenzen verbessern können, sind dabei ein wichtiger Baustein. Hier stehen auch die Unternehmen in der Verantwortung, solche Außenarbeitsplätze verstärkt anzubieten.
Mit unserem Antrag möchten wir einen ersten Schritt gehen, um die Zugehörigkeit von Menschen mit Behinderungen in der Gesellschaft zu fördern, diese Menschen dabei zu unterstützen. In diesem Zusammenhang möchte ich klar zum Ausdruck bringen, dass die kommunale Ebene hier bereits sehr engagiert ist. Diese hat auch ein Interesse daran, die Übergänge auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu forcieren. Der Kommunale Sozialverband hat bereits viele Initiativen ergriffen. Dazu gehört beispielsweise, dass bei Übergängen ein pauschaler Zuschuss gewährt wird. Diese in unseren Augen außergewöhnlich wichtige Arbeit schätzen wir sehr."
CDU/FDP-Antrag "Bessere Integration von Menschen mit Behinderungen auf dem Arbeitsmarkt"