Aktuelle Informationen

Hebammen-Arbeit mit allen Mitteln unterstützen

(Görlitz/02.09.2010) Zum heutigen Tagesordnungspunkt "Situation der Hebammenarbeit im Freistaat Sachsen" im Landtag erklärt Kristin Schütz, sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:
"Die Geburt eines Kindes ist ein außergewöhnliches Ereignis - und immer auch eine Ausnahmesituation. Hebammen unterstützen Mütter, leisten Hilfe und stehen ihnen zur Seite. Ihnen gehört an dieser Stelle unser aufrichtiger Dank.
Die Anliegen der Hebammen sind uns genauso wichtig wie die Anliegen der Gebärenden. Deshalb muss in erster Linie für diese Frauen die Wahlfreiheit bestehen. In welche Hände die Frau Schwangerschaft und Geburt legen will, wer Ansprechpartner für die werdende Mutter ist, von wem sie sich fachkundig und kompetent betreut wissen will, das sollte allein sie entscheiden.
Für ihre Tätigkeit sollen die Hebammen natürlich auch angemessen bezahlt werden. Das ist Voraussetzung, um den Beruf engagiert und motiviert auszuüben. Und deshalb war es auch wichtig und richtig, dass die Hebammen die Erhöhung der Haftpflichtversicherung auf 3.689 Euro, die ab 1. Juli anstand, nicht kommentarlos hingenommen haben. Wir verstehen den Unmut und die Proteste sehr gut.
Da der Linksfraktion offenbar die Gesetzeslage nicht bekannt ist, ein paar Worte zur Historie: Die Hebammen sind ab 1. August 2007 vom damaligen Gesetzgeber in die Selbstständigkeit entlassen worden. Krankenkassen und Hebammen sollen künftig eigenständig die Vergütungshöhen verhandeln - so die Vorstellung der vormaligen SPD-Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt. Wenn diese Verhandlungen zu keinem Ergebnis führen, wird die Schiedsstelle angerufen, so sieht es das SGB V vor. Deren Vertreter einigten sich am 5. Juli auf eine Lösung. Kommt diese Lösung den Hebammen nicht entgegen, besteht die Möglichkeit, den Klageweg über die Sozialgerichte gehen. Das und kein anderer ist der vorgegebene Weg.
Die Verhandlung obliegt allein den Tarifpartnern! Die staatliche Seite ist gesetzlich nicht als Verhandlungspartner vorgesehen und saß dementsprechend auch nicht mit am Verhandlungstisch. Was die Politik tun kann, sind Gespräche, Diskussion und Moderation. Denn eine einvernehmliche Lösung liegt im Interesse aller.
Hebammenhilfe bedeutet auch umfassende und ganzheitliche Hilfe, die insbesondere bei Familien mit besonderen Belastungen nötig und gefragt ist, das heißt Familien mit gesundheitlichen oder psychosozialen Problemen. Deshalb gibt es in Sachsen auch eine spezielle Fortbildungsoption für Hebammen, die sich mit ‚Risikofamilien’ befasst.
Die ersten dieser speziell ausgebildeten Hebammen werden noch in diesem Jahr die Schulbank verlassen. Hier zeigt sich erneut, wie weit der Hebammen-Begriff gefasst werden kann und wie wichtig ihre Arbeit nicht nur für Mutter und Kind sein kann, sondern für die Familie im Gesamten. Diese Arbeit schätzen wir sehr und werden sie mit allen uns zu Verfügung stehenden Mitteln auch unterstützen."
 

3.09.2010

Expert/innen bekennen Farbe auf dem roten Sofa

(Görlitz, 01.09.2010) Gute Gespräche zum Thema „rechtliche Betreuung“: Darum ging es am  Mittwoch ( 01. September) mitten auf dem Marienplatz. als ein rotes Sofa aufgestellt wurde. In der Zeit von 10 bis 12 Uhr konnten hier interessante Gäste Platz nehmen, um über den Umgang mit alten, behinderten und kranken Menschen zu sprechen.  Die Aktion ist Bestandteil der bundesweiten Kampagne „SoFa 2010. Sozial & Fair“, die vom Bundesverband der Berufsbetreuer/innen e.V. (BdB) in 13 deutschen Städten veranstaltet wurde.

Ziel der Kampagne ist, Betreuung ins Gespräch zu bringen. Berufsbetreuer/innen übernehmen in unserer Gesellschaft eine verantwortungsvolle Aufgabe: Sie vertreten, unterstützen und beraten Menschen, die krank, geistig oder körperlich behindert sind oder unter psychischen Störungen leiden. Die Betroffenen finden sich im Leben nicht zurecht und können ihre Angelegenheiten nicht mehr selbstständig regeln. Damit sie ihre Rechte wahrnehmen können, wird für diese Menschen eine Betreuung eingerichtet. Rund 1,27 Millionen Menschen werden in Deutschland rechtlich betreut (Statistik 2008). Aufgrund der demografischen Entwicklung und, der Zunahme von psychischen Erkrankungen,ist diese Zahl in den vergangenen Jahren stets gestiegen – und wird weiter steigen. „Das Thema Betreuung geht alle an“, sagt BdB-Landesgruppensprecherin Fred Fiedler. „Denn jede und jeder kann von heute auf morgen in seiner Eigenständigkeit stark eingeschränkt werden – zum Beispiel durch eine schwere Krankheit oder einen Unfall.“ Neben der Frage, wie man für solche Situationen vorsorgen kann, werden auf dem roten Sofa folgende Themen im Mittelpunkt stehen: Wie sieht die Aufgabe von Betreuer/innen aus? Warum ist Betreuung für Menschen in komplexen Problemlagen wichtig? Was muss sich ändern, damit Betreuung weiterhin im Sinne der betroffenen Menschen erfolgen kann?

 

 

 

 

2.09.2010

Delegation ärztlicher Leistungen beugt Ärztemangel vor und nutzt Ressourcen im Gesundheitswesen optimal


(Görlitz /01.09.2010) Zum heute im Landtag behandelten Antrag der CDU/FDP-Koalitionsfraktionen „Entlastung sächsischer Ärzte durch Praxisassistenten“ erklärt Kristin Schütz, sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

„Eine gute Zusammenarbeit der medizinischen Professionen für die gesundheitliche Versorgung der Menschen ist wichtig: Unsere Ärzte zu entlasten und Möglichkeiten zu eröffnen, Aufgaben zu delegieren, halte ich für ein wichtiges Thema in der künftigen Gesundheitsversorgung.

Der Arzt ist und bleibt ein Leistungserbringer, der ein besonderes Vertrauensverhältnis zu seinen Patienten hat und haben muss. Dadurch wird das Berufsbild des Arztes geprägt. Aber bereits heute gibt es Formen der delegierbaren Leistungen, wie wir sie bei AGnES und VERAH haben, bei der der Arzt leitend tätig ist, auch wenn er Aufgaben nicht höchstpersönlich durchführt. Dies entlastet unsere Ärzte. Wir beugen damit nicht nur dem Ärztemangel vor, wir nutzen vielmehr die Ressourcen im Gesundheitswesen optimal im Sinne der Patienten.

Und auch für die Assistenten selbst hat die Übernahme delegierter Aufgaben Vorteile, denn sie bedeutet vor allem eine Stärkung ihrer Rolle in der Praxis. Ein solches Projekt kann aber nur dann erfolgreich sein, wenn es gemeinsam von dem gesamten Praxis-Team getragen wird.“


 

 

2.09.2010

Kristin  Schütz  am heutigen Tag im Rahmen der Aktion Perspektivwechsel der Liga der Freien Wohlhahrtspflege in Sachsen in den Görlitzer Werkstätten in der Abteilung Wäscherei


"Es ist wichtig, dass sich Entscheidungsträger aus der Politik vor Ort ein Bild von der Situation in sozialen Einrichtungen machen. Ich möchte persönlich die Arbeit in den Görlitzer Werkstätten kennen lernen. Hier arbeiten behinderte Menschen, die durch ihre Tätigkeit eine sinnvolle Aufgabe haben, das Gefühl bekommen, gebraucht zu werden, und die damit ein stückweit in das Arbeitsleben integriert werden. Oftmals eröffnet ihre Arbeit den betroffenen Menschen ein völlig neues Selbstwertgefühl."
 

 

25.08.2010

Azubi-Tag Ost für Medizinische, Zahnmedizinische und Tiermedizinische Fachangestellte am 11.09.2010

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer, liebe Organisatorinnen,
gern habe ich die Schirmherrschaft über den 2. Azubi-Tag Ost des Verbandes medizinischer Fachberufe e.V. übernommen.
Durch die aktive Arbeit des Verbandes in Sachsen habe ich bereits viel über die Ziele, Aufgaben und vor allem das praktische Wirken der Interessenvertretung der Medizinischen, Zahnmedizinischen und Tiermedizinischen Fachangestellten erfahren.
Und das nötigt mir Respekt ab – vor der Arbeit dieser Organisation und der Arbeit der Fachangestellten in den Praxen.
In den Berufen, die Sie als Auszubildende gerade erlernen, hat sich allein im Laufe der vergangenen 20 Jahre ein enormer Wandel vollzogen. Auf den ersten Blick ist das bereits an der Berufsbezeichnung zu erkennen – von -helferin oder Sprechstundenschwester hin zur Medizinischen Fachangestellten.
Auf den zweiten Blick erkennt man den Wandel in den Inhalten, die mit dem medizinisch-technischen Fortschritt, mit dem gewachsenen Selbstbewusstsein der Patienten, mit den veränderten demografischen Bedingungen Schritt halten mussten.
Heute erlernen Sie Gesundheitsfachberufe, die sich an einer bedeutsamen Schnitt-stelle für ambulante gesundheitliche Versorgung der Menschen befinden – und zwar nicht nur in den Städten und in den Ballungsgebieten, sondern auch im ländlichen Raum.
Die freien Berufe der Ärzte, Zahnärzte und Tierärzte schaffen besonders dort ganz wichtige Arbeitsplätze für junge Frauen und Männer. Das ist gerade in den östlichen Bundesländern nicht zu unterschätzen, denn die Alterung der Gesellschaft geht hier noch einen Schritt schneller vonstatten, weil noch immer viele junge Menschen keine ausreichende Perspektive sehen.
Dass Sie am Samstag diese Veranstaltung besuchen werden, zeigt nicht nur, dass Sie geblieben sind, sondern auch, dass Sie Interesse daran haben, ihr Wissen in ungewohnter Form zu vertiefen. Mehr als 20 Angebote stehen auf dem Programm. Sie erwarten gezielte Vorbereitungen auf die praktische Prüfung, Tipps für einen professionellen Umgang mit Patienten am Telefon und das Wundmanagement chronischer Wunden, aber auch für die Hygienevorschriften und das Notfallmanagement und und und.
Ich wünsche Ihnen dabei viel Spaß, neue Erkenntnisse, interessante Bekanntschaften und vielleicht kommen auch wir im Verlaufe dieses Tages miteinander ins Gespräch.

Kristin Schütz,
sozialpolitische Sprecherin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende der FDP-Faktion im Sächsischen Landtag

 

24.08.2010

FDP-Abgeordnete Schütz besucht am 25. August Görlitzer Werkstätten für Behinderte

Die Görlitzer FDP-Landtagsabgeordnete Kristin Schütz besucht
am Mittwoch, dem 25. August 2010,
von 8.30 bis 12.00 Uhr die
Görlitzer Werkstätten,
Am Schützenhaus 1 in
02826 Görlitz.

Anlass ist die vom 23. bis 27. August 2010 stattfindende Aktion Perspektivwechsel – eine Initiative der Freien Wohlfahrtspflege in Sachsen. Dabei werden Vertreter aus Politik, Verwaltung, Gewerkschaften, Krankenkassen und Hochschulen eingeladen, für einen Tag eine soziale Einrichtung zu besuchen und die praktische soziale Arbeit kennen zu lernen.

Kristin Schütz wird die Arbeit der Behinderten in den einzelnen Bereichen Tischlerei und Druckerei begleiten sowie selbst in der Wäscherei zum Einsatz kommen. Außerdem ist ein Gespräch mit Werkstattleiterin Gabriele Rönsch geplant.

Dazu erklärt Kristin Schütz, sozialpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag:

"Es ist wichtig, dass sich Entscheidungsträger aus der Politik vor Ort ein Bild von der Situation in sozialen Einrichtungen machen. Ich möchte persönlich die Arbeit in den Görlitzer Werkstätten kennen lernen. Hier arbeiten behinderte Menschen, die durch ihre Tätigkeit eine sinnvolle Aufgabe haben, das Gefühl bekommen, gebraucht zu werden, und die damit ein stückweit in das Arbeitsleben integriert werden. Oftmals eröffnet ihre Arbeit den betroffenen Menschen ein völlig neues Selbstwertgefühl."

Journalisten sind herzlich eingeladen, den Besuch vor Ort zu begleiten. Um eine kurze Rückmeldung an die Pressestelle der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag, Tel. 0351/4934742, wird gebeten.


 

 

 

23.08.2010

Kristin Schütz übergibt Spende an Hochwasseropfer in Bogatynia

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Die Landtagsabgeordnete und stellv. Fraktionsvorsitzende Kristin Schütz hat am Sonnabend in Bogatynia gemeinsam mit Ihrem kleinen Sohn Constantin dringend benötigte Bekleidung und Windeln für die kleinsten Flutopfer übergeben. Ich bin mir sicher, so Kristin Schütz, „dass der Hilfsbedarf noch über Monate riesig sein wird. Ich bin im Gedanken bei den Menschen, die den Schock dieses Hochwassers und den Verlust von Hab und Gut verkraften müssen“.

 

17.08.2010

Landtagsabgeordnete vor Ort bei Hochwassergeschädigten


Die Görlitzer Landtagsabgeordnete Kristin Schütz, die selbst bis vor wenigen Tagen noch in unmittelbarer Nähe der vom Hochwasser Betroffenne in der Nicolaivorstadt wohnte, zeigte sich bestürzt über das Ausmass der Hochwasserschäden entlang der Neiße.

Bereits am Sonntag besuchte sie ehemalige Nachbarn in der Nicolaivorstadt und bot persönliche Hilfe an. Am Montag verschaffte sie sich einen Üœberblick über den Gesamtschaden z.B. bei der Firma Yeti. Gemeinsam mit dem Sächsischen Wirtschaftsminister, mit dem sie seit Sonntag in telefonischem Kontakt stand, besuchte sie das bis vergangenen Freitag boomende Wirtschaftsunternehmen.

Am heutigen Mittwoch ist sie in Zittau und Umgebung unterwegs. Gemeinsam mit dem FDP Ortsverband wird sie sich über die aktuelle Lage und die bereits bezifferbaren Schäden informieren.
 

 

 

11.08.2010

40 T-Shirts an Görlitz Oldtimer Pioniereisenbahn übergeben

Verein der FDP-Landtagsabgeordneten unterstützt Görlitzer Oldtimer Parkeisenbahn
– Vereinsvorsitzender Holger Zastrow und Görlitzer Landtagsabgeordnete Kristin Schütz übergeben 40 T-Shirts
Mit der Spende für die Görlitzer Oldtimer Parkeisenbahn unterstützen wir ganz bewusst einen Verein, der sich durch bürgerschaftliches und ehrenamtliches Engagement gerade auch für Kinder in und um Görlitz engagiert. Dabei ist die Görlitzer Parkeisenbahn zudem ein gutes Beispiel dafür, wie durch ehrenamtliches Engagement auch touristische Akzente für eine Stadt gesetzt werden können.
„FDP hilft“ fördert verschiedenste soziale, kulturelle, pädagogische oder karitative Projekte in ganz Sachsen. Finanziell getragen wird der Verein von den Mitgliedern der FDP-Fraktion im Sächsischen Landtag, die monatlich den Netto-Betrag der letzten Diätenerhöhungen einzahlen. Weitere Informationen zum Verein „FDP hilft“ im Internet unter www.fdp-hilft.de.
 

5.08.2010

Büroeröffnung Reiner Deutschmann

Reiner Deutschmann eröffnet Wahlkreisbüro in Görlitz
Der Kamenzer Bundestagsabgeordnete Reiner Deutschmann (FDP) möchte künftig auch für die Bürger im Kreis Görlitz als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Ab sofort können Interessierte mit Ihm über das Bürgerbüro der FDP in Görlitz in Verbindung treten. Zur Einweihung kamen zahlreiche geladene Gäste am 12. Juli zu einer kleinen Veranstaltung zusammen.
Bei dieser Gelegenheit blickte Deutschmann optimistisch auf die aktuellen Projekte der schwarz-gelben Koalition in Berlin. Auf besonderes Interesse stießen seine Ausführungen zur anlaufenden Überprüfung der Beeinflussung früherer Bundestagsabgeordneter durch die Stasi, die er als Berichterstatter maßgeblich begleitet.
Kontakt: Bürgerbüro der FDP Görlitz, Demianiplatz 32, 02826 Görlitz
Info@fdp-goerlitz.de; 03581-6613919

 

21.07.2010